Der Hauptverein des Pfälzerwald-Verein hat einen Beschluss gefasst aus dem Deutschen Wanderverband auszutreten. Bereits im Jahr 2007 gab es einen eindeutigen Beschluss der Mitgliederversammlung für den Verbleib im Deutschen Wanderverband.

In der letzten Mitgliederzeitschrift „Pfälzerwald“ wurde ein mehrseitiger Artikel für den Austritt aus dem Deutschen Wanderverband veröffentlicht. Eine entsprechende Gegendarstellung der Initiative „Pro Deutscher Wanderverband“ wurde vom Hauptvorsitzenden zuerst zugestanden, aber dann durch den Hauptvorstand abgelehnt.

Aus diesem Grund veröffentlichen wir die Mail der „INITIATIVE PRO DEUTSCHER WANDERVERBAND“ vom 25.11.2019 auf unserer Homepage, damit sich unsere Mitglieder ein eigenes objektives Bild machen können.

Die PWV Ortsgruppe Altdorf-Böbingen ist für den Verbleib im Deutschen Wanderverband !

 

Liebe Wanderfreundinnen,
Liebe Wanderfreunde,

trotz der gegebenen Zusage von unserem ersten Vorsitzenden Martin Brandl, in einem Artikel der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Pfälzerwald“ die Argumente für einen Verbleib im Deutschen Wanderverband darstellen zu können, hat der Hauptvorstand auf Veranlassung von Geschäftsführer Bernd Wallner und dem zweiten Vorsitzenden Dieter Gröger in einem Eilumlaufbeschluss die Veröffentlichung der Argumentation unterbunden.
Eine Information aller Mitglieder des PWV über die Mitgliederzeitschrift ist durch diese einseitige Zensur nicht möglich.
Es bleibt daher nur der Weg über Sie als Vorstände, mit der Bitte die folgenden Informationen an Ihre Mitglieder weiterzuleiten und in Ihrer Ortsgruppe zu diskutieren.

Mit der für uns überraschenden Vorgehensweise des Hauptvorstandes zeigt sich, dass die Aussage „mehr miteinander statt übereinander reden“ augenscheinlich nur ein vorgeschobenes Lippenbekenntnis war und man zu einer offenen und sachlichen Diskussion dort nicht bereit ist.
Dies anscheinend insbesondere auch, weil sich die nachfolgenden Argumente der „Initiative Pro Deutscher Wanderverband“ alle belegen und nachprüfen lassen.
Es zieht sich ein roter Faden, von den durch den Hauptvorstand im Juni ohne Diskussionen an der Vereinsbasis und entgegen dem letzten Beschluss der Mitgliederversammlung 2007 geschaffenen Tatsachen, über die einseitige Darstellung der folgenden Diskussion mit Austrittsgegnern in Presse und bei den Bezirksversammlungen durch den Geschäftsführer, bis hin zu dem aktuellen Versuch, die Initiative über einen Zensurbeschluss ruhig zu stellen.
Diese Vorgehensweise des Hauptvorstandes ist beschämend und eines Vereins mit mündigen Mitgliedern unwürdig.

Es stellt sich die Frage, wie der Pfälzerwald-Verein mit einer solch undemokratischen Diskussionskultur über eine neue Ausrichtung des Vereins für die Zukunft („Vision 2027“) debattieren will, wenn der Hauptvorstand schon bei einem einzelnen Teilthema wie der Verbandsmitgliedschaft Angst vor Argumenten hat und Kritik unterbindet.

Nachfolgend daher nun auf diesem Weg unser Artikel:

Es gibt gute Gründe für den PWV im Deutschen Wanderverband zu bleiben

Entscheidungshilfe zur Abstimmung durch die Mitgliederversammlung 2020

Liebe PWV-Familie,
in Rundschreiben, Presseverlautbarungen und der letzten Ausgabe des „Pfälzerwald“ hat der Hauptvorstand seine Gründe für den Austritt des Pfälzerwald-Vereins aus dem Deutschen Wanderverband genannt.
Entgegen dieser Argumentation gibt es aber auch zu allen angeführten Themenbereichen gute Gründe, Mitglied im Deutschen Wanderverband zu bleiben.

Nachfolgend wollen wir im Einzelnen auf die Inhalte der Austrittsargumentation eingehen:

„Alle Kräfte werden für die „Vision 2027“ benötigt“

Die „Vision 2027“ ist sicherlich eine wichtige Aufgabe für die Zukunft unseres Vereins, aber Teil der „Vision 2027“ sollte auch die Mitgliedschaft im Deutschen Wanderverband sein. Der Wanderverband gehört seit Jahrzehnten und insbesondere in Zeiten der „Globalisierung“ zur DNA und Identität des Pfälzerwald-Vereins. Viele aktive Pfälzerwäldler sind in ihm groß geworden und wurden durch ihn motiviert. Die Diskussion über den Austritt bindet nur unnötige Energie und Zeit, die auch hätte anderweitig genutzt werden können. Zumal als direkte Folge bereits erste Ämter (Bezirksobmann, Ortsgruppenvorsitzender) niedergelegt wurden.

„Die Mitgliedschaft macht nur im (intensivem) Austausch mit Gremienarbeit Sinn“

Die Verbindung zu den Gremien des Deutschen Wanderverband ist beim PWV seit Jahren gegeben: Jürgen Wachowski (PWV Ramsen) übt beim Wanderverband die Funktion des „Verbandsfachwartes Wandern“ und Wolfgang Walter (PWV Frankenthal) die Funktion des „Stiftungsratsvorsitzenden der Stiftung Wanderjugend“ aus. Darüberhinaus nehmen Mitglieder der DWJ im PWV regelmäßig an Sitzungen, Lehrgängen und Veranstaltungen teil und stehen zusammen mit der Familienreferentin des PWV in laufendem Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle. Diese bestehenden Verbindungen müssen aber eben auch genutzt und sollten nicht ignoriert oder brach liegen gelassen werden. Daher ist auch die Erklärung, dass

„schon lange keine PWV Vertreter mehr auf Sitzungen des DWV vertreten waren“

in dieser Formulierung nicht ganz korrekt. Es waren zwar richtigerweise schon lange keine Mitglieder des Hauptvorstandes mehr bei Sitzungen des DWV, gleichwohl waren dort aber doch Mitglieder des PWV vertreten (siehe oben). Hier müssen eben bestehende Verbindungen genutzt und es muss kommuniziert werden (Vision 2027).

„Zeitliche und geographische Gründe sprechen für den Austritt“

In Zeiten moderner Kommunikationsmittel und der Möglichkeit von Telefon- und Videokonferenzen können zeitliche und geographische Gründe eigentlich keine Argumente mehr sein. Außerdem bestehen ja laufende Kontakte und Verbindungen (siehe oben) zum Wanderverband.

„Die PWV-Mitglieder, die den Deutschen Wandertag besuchen, können an einer Hand abgezählt werden“

Zunächst sind es deutlich mehr als fünf PWV-Mitglieder, die regelmäßig am Deutschen Wandertag teilnehmen. So sind es immer noch mehrere Ortsgruppen, die zum Deutschen Wandertag fahren. Würde dies in Rundschreiben und in Artikel unserer Vereinszeitschrift beworben oder gar zentral organisiert werden, wie dies in der Vergangenheit der Fall war, wären es wahrscheinlich auch wieder mehr Teilnehmer aus der Pfalz. So wird z.B. am 05.07.2020 die Ortsgruppe Gimmeldingen wieder mit einem Bus zum Umzug des Wandertages fahren und die Ortsgruppe Lambrecht wird vom 01.-06.07.2020 wieder am Deutschen Wandertag teilnehmen. Auch Berichte von der Fahrt zum Wandertag wurden in den letzten Jahren -trotz Einsendung- in der Mitgliederzeitschrift nicht mehr abgedruckt.

„Es ist ewig her, dass PWV-Mitglieder Interesse an verbandsweiten Seminaren gezeigt haben“

Auch diese Aussage ist so nicht korrekt, den es werden regelmäßige Seminare und Angebot (Wanderführerseminare, Gesundheitswandern, DWJ-Lehrgänge, Bewegter Zukunftsdialog…) von Mitgliedern des Pfälzerwald-Vereins besucht. Aktuell nimmt z.B. die PWV Ortsgruppe Ludwigshafen-Oggersheim zusammen mit dem Kindergarten St.Franziskus am Projekt „Wandern mit Kindern und Familien“ des Deutschen Wanderverbandes mit der BKK Pfalz teil…

„Eigene Lösungen für die Alltagsprobleme der Mitglieder und OG’s bestehen bereits“

Hier kann man durchaus auch umgekehrt fragen, ob man bei knappen zeitlichen und personellen Resourcen der Geschäftsstelle -die anscheinend eine Zusammenarbeit mit dem Wanderverband erschweren- eigene Lösungen braucht, wenn der Verband gleichzeitig bereits entsprechende Angebote (u.a. „Netzwerk Hütten und Häuser“ hinsichtlich der Sozialversicherungsproblematik bei freiwilligen Hüttenhelfern; vom Datenschutzbeauftragen des DWV geprüfte Mustervorlagen zum Datenschutz; DWV-Mitgliedsausweise mit Rabattmöglichkeiten für Mitglieder …) vorhält. Zwar kann man durchaus diskutieren, welche Lösungen besser sind, aber mit der Mitgliedschaft im Wanderverband kann eine PWV-Ortsgruppe im Zweifel auch auf Alternativen zurückgegreifen oder es kann auf PWV-Ebene auf bestehende Lösungsmöglichkeiten zurückgegriffen werden, ohne zuviele Resourcen einsetzen zu müssen.

„Eine Vernetzung in Rheinland-Pfalz und der Pfalz besteht bereits und wird als ausreichend erachtet“

Regionale Netzwerke sind gut und wichtig, aber wer nur in der eigenen, regionalen Suppe köchelt, hat in der Geschichte bisher immer verloren. Die Zeit von „Kleinstaaterei“ sollte auch bei Vereinen eigentlich vorbei sein und es erscheint widersinnig, wenn der PWV auf der einen Seite die Zusammenarbeit von Ortsgruppen propagiert, aber gleichzeitig die Zusammenarbeit mit einem übergeordneten Dachverband als nicht sinnvoll erachtet. Ist hier für uns in der Pfalz als Grenzregion die Vernetzung und der Austausch mit anderen (Nachbar-)Wanderverbänden (Schwäbischer Albverein, Schwarzwald-Verein, Europäische Wandervereinigung EWV), die ähnliche Probleme und Interessen wie der PWV haben, nicht auch wichtig? Nicht zuletzt stehen wir zunehmend vor Herausforderungen die alle Wandervereine betreffen, wie etwa das Waldsterben durch anhaltende Trockenheit oder andere (umwelt-, und gesellschafts-)politische Themen, die eine bundesweit einheitliche Reaktion erfordern. Andere Verbände haben erkannt, wie wichtig hier eine Vernetzung über einen Dachverband ist. So sind der Schwarzwaldverein und der Bayerische Waldverein nach ihrem Austritt aus dem Deutschen Wanderverband zwischenzeitlich wieder dem DWV beigetreten. Eine bundesweite Vernetzung schafft auch konkrete Vorteile für die einzelnen Mitglieder und Ortsgruppen. So hat z.B. der Deutsche Wanderverband in der Vergangenheit bei über 60 Krankenkassen, die Anerkennung des Wanderns für Bonusprogramme durchgesetzt und bei GEMA und GEZ Sonderkonditionen für Ortsgruppen und Wanderheime ausgehandelt. Hierzu ist ein regionaler Verein nicht oder nur mit höherem Aufwand in der Lage. Es stellt sich auch die Frage, ob diese Möglichkeiten zukünftig für PWV-Mitglieder noch gegeben sind.

„Die Aktionen und Angebote des DWV gehen am Bedarf des PWV vorbei“

Wenn dem so ist, warum werden dann –trotz teilweise fehlender Weiterleitung von Informationen des DWV durch die Geschäftsstelle- Veranstaltungen und Seminare
des Deutschen Wanderverbandes von Ortsgruppen und Mitgliedern des PWV oder der DWJ im PWV besucht (siehe oben)? Ganz aktuell kann hier z.B. auch die für 2020 geplante Veranstaltung „25 Jahre Europawanderung“ erwähnt werden, die von mehreren Ortsgruppen des PWV (ohne Information durch Geschäftsstelle oder Hauptvorstand) unterstützt wird. Damit stellt sich die Frage, ob mit dem vom Hauptvorstand genannten Bedarf der Bedarf des Hauptvorstandes oder der Bedarf der Ortsgruppen und der Mitglieder gemeint ist?

„Eigenes System des PWV bei Wanderführerausbildung, Jugend- u. Familienarbeit, Ausweisen…“

Außen vor bleibt hier die Frage, welche Angebote als besser zu bewerten sind und ob das Rad immer wieder neu erfunden werden muss. Es gibt durchaus Mitglieder die z.B. beide Wanderführerausbildungen absolviert haben, von der PWV-Ausbildung enttäuscht waren und die DWV- Ausbildung als besser bewertet haben. Unabhängig davon können sich beide Alternativen aber auch zu einen stufenweisen Aufbau ergänzen, wenn man dies will. Die Familienarbeit auf Bundesebene ist zwar durchaus nur bedingt hilfreich für die Arbeit des PWV, dafür konnten aber in der Vergangenheit aus der Jugendarbeit auf Bundesebene viele Ideen und Impulse für die Familienarbeit im PWV gewonnen werden. Die gesamte heute bestehende Familienarbeit des PWV baut auf Inhalten aus Seminaren der DWJ auf Bundesebene auf. Auch sind die Kontakte und Angebote des Bundesverbandes für die Jugendarbeit der Wanderjugend im PWV unabdingbar. Die durchaus interessante und attraktive (mit dem DWV-Ausweis verbundene Vergünstigungen) Alternative des Verbandsausweises zum PWV-Ausweis wurde in der damaligen Diskussion nicht vorgestellt und konnte damit auch nicht debatiert werden. Dies hätte vielleicht auch bei dem aktuellen PWV-Mitgliedsausweis zu einem anderen Ergebnis geführt

„Die Zuschüsse für DWJ, Familien und Jugendliche sind zukünftig gesichert“

Die Zuschüsse sind in keinster weise gesichert. Eine detaillierte und jurisitisch begründete Erklärung der Geschäftsführung zu ihrer pauschalen Behauptung steht immer noch aus. Derzeit ist nur die DWJ (Jugendorganisation im Deutschen Wanderverband) Mitglied im Landes- und Bundesjugendring, wodurch DWJ-Gruppen dort zuschussberechtigt sind. Jugendgruppen des PWV sind nur Gruppen der DWJ, wenn der PWV Mitglied im DWV und dessen Jugendorganisation der DWJ ist. Nach dem Austritt des PWV sind die Jugendgruppen im PWV keine Gruppen der „Deutschen Wanderjugend“ mehr und damit auf diesem Weg nicht mehr zuschussberechtigt. Ob ein neu zu gründender landesweiter Jugendverband des PWV die Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Landesjugendring erfüllt, ist mehr als fraglich und für den Bundesjugendring direkt zu verneinen. Es fehlen damit zukünftig Zuschussmöglichkeiten für die Jugendarbeit, die sich in der Vergangenheit in der Größenordnung von mehreren Tausend EUR pro Jahr bewegt haben. Neben Zuschüssen fehlen aber zukünftig auch Ausleihmaterialen (GPS-Geräte, Schneeschuhe…), Arbeitshilfen, Handbücher, Praxisleitfäden, Seminare usw., die von der DWJ auf Bundesebende angeboten und in der Vergangenheit regelmäßig von den Jugendgruppen im PWV in Anspruch genommen wurden. Eine eigene Jugendorganistion des PWV kann dies mit Sicherheit nicht anbieten.

„Neue attraktive Möglichkeiten durch Kooperation mit Sportbund Pfalz“

Gegen eine kostenfreie Kooperation des PWV mit dem Sportbund ist mit Sicherheit nichts einzuwenden. Will aber eine einzelne Ortsgruppe weitergehenden Nutzen und Service (z.B. Zuschüsse) in Anspruch nehmen, so muss diese kostenpflichtig dem Sportbund beitreten.

„Arbeitsaufwand der Geschäftsstelle allgemein“

Der Arbeitsaufwand der Geschäftsstelle war in den letzten Jahren gleich Null: Sitzungen wurden nicht besucht und Informationen des Wanderverbandes wurden teilweise nicht an die Ortsgruppen weitergeleiten. Wie bereits aufgeführt gibt es durchaus Möglichkeiten über bereits auf Bundesebene aktive PWV-Mitglieder mit einem vertretbaren Aufwand den Kontakt und den Informationsfluss zum Wanderverband zu halten. Wenn der Arbeitsaufwand für Hauptvorstand und Geschäftsstelle derartig hoch ist, kann man aber auch andere Aufwendungen in Frage stellen: Ist z.B. die Organisation einer einwöchigen Wanderfahrt in das Ausland durch die Geschäftsstelle wirklich notwendig, wenn auch einzelne Ortsgruppen und Reiseveranstalter entsprechende Fahrten anbieten?…

„finanzielles Engagement auf Pfalz konzentrieren / Beitragserhöhung des Wanderverbandes“

Umgekehrt kann auch gefragt werden, wie sich die Konzentration auf die Pfalz mit der oben genannten Wanderfahrt ins Ausland vereinbart? Der Beitrag des DWV erhöht sich von bisher 0,90 EUR auf 1,10 EUR pro Mitglied und Jahr. Dieser Gegenwert von „einem kleinen Mineralwasser“ sollte uns doch die Mitgliedschaft in einem Bundesverband, der noch dazu unsere ureigentliche Vereinstätigkeit repräsentiert, wert sein. Wenn umgekehrt für die „Vision 2027“ und die Zukunftssicherung des PWV finanzielle Mittel benötigt werden, so sollte der Hauptvorstand diese konkret benennen, zur Diskussion stellen und gegebenenfalls über eine moderate Beitragserhöhung finanzieren.

„Angebote des Wanderverbandes können auch ohne Mitgliedschaft wahrgenommen werden“

Sicherlich ist dies richtig. Aber mit Solidarität und Zusammenhalt unter Gleichgesinnten hat dies nichts zu tun. Wir Pfälzerwäldler bemängeln doch auch, dass unsere Dienstleistungen in Anspruch genommen werden, ohne dass sich die Wanderer bei uns Engagieren oder Mitglied werden.

„Abstimmung durch die Mitgliederversammlung 2020“

Hierzu ist anzumerken, dass die finale Entscheidung zum Austritt aus dem Deutschen Wanderverband durch die Mitgliederversammlung 2020 ursprünglich vom Hauptvorstand nicht vorgesehen war, sondern sich erst aus der Dynamik der auf den Vorstandsbeschluss folgenden Reaktionen ergeben hat.

Zu guter letzt:

Zu berücksichtigen ist auch, dass sich viele PWV-Mitglieder mit dem Deutschen Wanderverband / der Deutschen Wanderjugend identifizieren, sich dort zu Hause fühlen und viel Jahre mit diesen Organisationen erfolgreich im Sinne des Pfälzerwald-Vereins zusammengearbeitet haben. Das teils jahrzehntelange Engagement dieser Mitglieder wird mit einem Austritt aus dem Wanderverband letztendlich mit Füßen getreten. Eine Wertschätzung von ehrenamtlicher Tätigkeit ist hier nicht zu erkennen. Außerdem besteht bei einem Austritt des PWV aus dem Deutschen Wanderverband auch die Gefahr, dass Mitglieder und ganze Ortsgruppen als Reaktion aus dem Pfälzerwald-Verein austreten und eine neue Dachorganisation (mit Beitritt zum DWV) bilden, wie es auch schon bei den Austritten des Schwarzwald-Vereins und des Bayerischen Waldvereins aus dem DWV zu beobachten war. Damit kämen auch für die verbleibenden Ortsgruppen zum Erhalt der Geschäftsbetriebes der Geschäftsstelle wieder höhere Beiträge zu und „die Katze hätte sich in den Schwanz gebissen…“. Schon jetzt hat ein Bezirksobmann sein Amt niedergelegt und ein Ortsgruppenvorsitzender und stellvertretender Bezirkswanderwart ist zum Jahresende ganz aus dem Pfälzerwald-Verein ausgetreten.

Letztendlich muss jede Ortsgruppe über ihre Mitgliederversammlung und den Abstimmauftrag an ihre Delegierten zur PWV-Mitgliederversammlung 2020 selbst entscheiden, welche Position sie zum Austritt einnimmt. Der „Inititiative Pro Deutscher Wanderverband“ ist es hierbei wichtig, dass die Argumente beider Seiten den Mitgliedern benannt werden und eine sachlich ausgewogenen Diskussion erfolgt.
Nur so kann eine für unseren Verein zukunftsweisende Entscheidung fundiert getroffen werden.

Für Fragen und Rückmeldungen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit „Wald Heil“ und herzlichen Wandergrüßen

„Initiative Pro Deutscher Wanderverband“

Mark Neckel (PWV Erlenbach; 1. Vors.)
Gerd Melzer (PWV Neustadt; 1. Vors.)
Karl Deyhle (PWV Lachen-Speyerdorf; 1. Vors.)
Christian Rübenacker (PWV Ramsen; 1.Vors.)
Gerlinde Krumrey (PWV Haardt; 1. Vors.)
Rebekka Rohe-Wachowski (PWV Otterberg; Wanderwartin)
Horst Göpel (PWV Zweibrücken; 2. Vors.)
Michael Gölzer (PWV Zweibrücken; Wanderwart)
Ewald Metzger (PWV Lambrecht; Fachwart Öffentlichkeitsarbeit)
Hans-Jörg Strang (PWV Hambach; Wanderwart)
Anja Kronenberger (PWV Otterberg; Beisitzerin)
Ernst Bischoff (PWV Zweibrücken; Wegewart)
Wolfgang Walter (PWV Frankenthal / DWJ)
Beate Albert (PWV Krottelbach; Jugendwartin)
Peter Albert (PWV Krottelbach)
Sophie Neckel (PWV Erlenbach; Jugendwartin)
Andreas Schuck (DWJ im PWV; Hauptjugendwart)
Oliver Bischoff (DWJ im PWV; Jugendbeirat)
Marie Neckel (DWJ im PWV; Jugendbeirat)
Florian Grauwickel (DWJ RLP Landesjugendwart)
Martin Schädler (PWV Altdor-Böbingen; Wanderwart)
Vorstandschaft (PWV Erlenbach)
Dr. H.-M.Meyer (PWV Otterberg; 1. Vorsitzender)
Dieter Simon (PWV Waldfischbach-Burgalben; 1. Vorsitzender)
Peter Behrens (PWV Hambach; 2.Vorsitzender)
Vorstandschaft (PWV Otterberg)
Edelgard Schäker (PWV Gimmeldingen; 1. Vorsitzende)
Vorstandschaft (PWV Gimmeldingen)
Theo Biefel (PWV Sondernheim; 1. Vorsitender)
Wolfgang Renne (Bezirkswanderwart Haardt-Süd a.D.)
Vorstandschaft (PWV Sondernheim)
Rainer Heckmann (Bezirksobmann Haardt-Süd)

Kontakt:
Mark Neckel
Tel. 06301/32339
Mail: Kontakt@PWV-Erlenbach.de